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Laser VS Laser oder auch PLL1L VS PLL360

Ich hatte vor einer Zeit von Betriebsausstatter24 einen Wasserwagenlaser bekommen. Den PLL1L. Ich dachte, das ist ein sehr praktisches Teil, wenn man mal schnell ein Bild gerade aufhängen will. Der Laser erzeugt eine Linie, oder einen Punkt. Was man gerade braucht.

Verglichen wird der „to go“ Laser mit dem PLL360, einem 360° Kreuzlinienlaser. Ok, ich vergleiche hier David gegen Goliath, aber das sind nun mal die beiden einzigen Geräte, die ich habe.

Eigentlich fing es damit an, das ich zwei Bilder aufhängen wollte. Da dachte ich, ich benutze mal den PLL1L dafür. Gesagt getan, ran an den Speck. Der PLL1L kommt zusätzlich mit einem Halter, den man optional auf einem Stativ oder direkt an der Wand befestigen kann.

Der PLL360 hat dagegen ein Stativ dabei (wenn man ihn als Set bestellt hat). Es ist allerdings auch sehr empfehlenswert dieses Gerät mit einem Stativ zu benutzen.

Kommen wir mal zu dem Test. Angefangen habe ich mit derm PLL1L. Für das erste Bild brauchte ich zwei Nägel. Ich habe den ersten Nagel eingeschlagen und dann mit der Laserwasserwage versucht zu ermitteln wo der zweite Nagel rein muss. Den Abstand der Nägel konnte ich frei wählen, es ging hier nur um die richtige Höhe. Was als erstes auffällt, die Libelle der Laserwasserwage, mit der man den projezierten Strich in Waage bringt, ist sehr kurz. Das macht es unheimlich schwer, das ganze auszutarieren. Mit der Hand ist dieses ein wirklich wackeliges Unterfangen. Hier kann man eh nur immer in reichweite arbeiten. Soll der zweite Nagel also weiter weg eingeschlagen werden, braucht man eine Zweite Person dazu. Alternativ könnte man jetzt denken, das man den optionalen Halter zur Hilfe nimmt und diesen an der Wand befestigt. Zum einem muss man dafür aber erst mal etwas in die Wand schlagen, woran man den Halter anhängen kann. Zum anderen gibt es dann das Problem, in welcher Höhe das Hilfsmittel angebracht werden muss. Denn die Linie die der Laser an die Wand wirft, kommt nicht direkt an der Unter dem Gerät raus. Auch ist an dem Gerät selber keine Kennzeichnug wo die Linie beginnen würde. Fazit, die Wandhalterung bringt nur was, wenn man nicht schon einen Nagel in der Wand hat, und sich deswegen nicht an einen Referenzpunkt halten muss.

Jetzt kommt der Halter mal auf das Stativ. Mal sehen wie gut das geht. Gaaanz schnelle Ernüchterung. Mit einem Stativ und dem PLL1L eine Waagerechte Linie an die Wand zu bringen, ist nahezu nicht möglich. Das Stativ muss dafür in der Waage stehen. Da reichen schon kleine Abweichungen und die Linie ist schief.

Nun der „große“ Vergleich. Das gleiche Spiel mit dem PLL360. Adapter angeschraubt, aufs Stativ geschraubt und die projizierte Linie auf die richtige Höhe geschraubt. Zack, passt. Der PLL360 hat einen großen Vorteil. Er nivelliert sich von alleine. Das bedeutet, wenn er der Laser leicht schräg steht, wirft er trotzdem eine Waagerechte Linie an die Wand. Sehr coole Sache. Zudem wird die Waagerechte Linie einmal rund um den Raum gestrahlt. Und wenn man will, bekommt man eine Senkrechte Linie nach vorne aus dem Gerät dazu.

Fazit aus dem Vergleich. Auch wenn man nur mal schnell ein Bild aufhängen will, ist man mit dem PLL360 besser dran. Einmal auf- und eingestellt, hat man beide Hände frei um die Eigentliche Arbeit zu erledigen. Der PLL1L ist dagegen klein und Handlich. Leider braucht man immer eine Hand für den Laser und die Ausrichtung ist äußerst schwierig.

7 Antworten auf Laser VS Laser oder auch PLL1L VS PLL360

  • Marc sagt:

    Ich kann das nur bestätigen. Entweder eine „richtige“ Wasserwaage oder ein Laser. Mich stört bei der PLL1L auch kollosal, dass die Libelle so kurz ist – Das wirkt auf mich wie eine Fehlkonstruktion. Wobei sich mir das Konzept dieses Gerätes sowieso nicht ganz erschließt – Es verbindet Wasserwaage mit Laser, wird dadurch aber schlechter als beide für sich.

    Die PLL1L hat keine plane Unterseite, mit der man sie auflegen könnte. Ist das richtig oder sieht es nur so aus?

  • admin sagt:

    Die PLL1L hat eine Plane unterseite. Man kann es etwas erkennen in diesem Blogeintrag:
    http://blog.sandrowski.org/laserwasserwaage-bosch-pll-1-p
    Auf dem zweiten Foto wo sie noch verpackt ist. Das ist auch schon eine massive unterseite. Das ganze Gerät hat schon ein recht hohes gewicht für die Größe. Anfühlen tut es sich daher auch recht Hochwertig.
    Das Konzept an sich erschließt sich mir eigentlich schon. Eine lange Linie an die Wand werfen, wo man mit Wasserwage immer wieder umsetzen müsste. Aber die Umsetzung ist leider nicht gelungen.

  • Marc sagt:

    Na, mir erschließt sich der Anwendungsfall nicht so richtig. Wo würde man diese Wasserwaage benötigen, wo man (aufgrund der Mini-Libelle) nicht genauer mit einem Kreuz-/360°-Laser arbeiten könnte?

  • admin sagt:

    Nun, man muss ja erst mal einen Kreuz-Laser haben. Im Vergleich kostet die PLL1L 150 € weniger als der PLL380 SET. Andererseits lohnt es sich 20€ mehr auszugeben und knappe 60 € für den Kreutzlinienlaser zu bezahlen. Fakt ist und bleibt, wer einen Kreuz-Laser hat, braucht keine Laserwasserwage.
    Einzige Anwendung die mir noch einfallen würde, wäre eine Linie zum Fliesen von Bodenfliesen zu projezieren. Da könnte man mit dem Kreuz-Laser an die Grenzen stoßen. Aber das habe ich mir (noch) nicht genauer angesehen.

  • Patrick sagt:

    Hey, bin gerade auf diesen Artikel gestoßen. Ich finde den wirklich informativ und bin auch wie der Betreiber der Meinung, dass es sich die Anschaffung eines Kreuzlinienlasers lohnt. Vor allem wenn man bedenkt, was man alles für Möglichkeiten mit einem Kreuzlinienlaser hat. Ich bin auch der Meinung, dass man beim Kreuzlinienlaser ruhig ein wenig mehr Geld ausgeben darf. Gute gibt es ja schon für um die 100 Euro. Mit Zubehör wie einer Wandhalterung und Transporttasche zum Beispiel. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und ein paar Kreuzlinienlaser mit einander verglichen.

  • Juri sagt:

    Ich bin auch der Meinung, das man bei einem solchen Gerät sich direkt was „ordentliches“ holt. Wir hatten auch mal ein „NoName“ Produkt aus dem Baumarkt, welches nicht so prall war. Mit dem PLL380 macht man schon alles richtig. Und wenn ich bedenke wieviel einfacher das Tapezieren jetzt ist, hat sich der Kauf mehr als gelohnt 🙂

  • Aga sagt:

    Habe das PLL360. Das Gerät hält was es verspricht. Zuverlässige Leistung, sehr heller Laser und 360 Grad rundumanzeige lässt keine Wünsche offen.
    Habe es nicht bereut, etwas mehr Geld für Gerät und Stativ ausgegeben zu haben. Sie sind es Wert.
    Auch das Stativ kann mit Stabilität und Komfort überzeugen. Nicht zuvergleichen mit unserem älteren Bosch-Stativ.
    Ich bin rundum zufrieden und kann es uneingeschränkt weiter emofehlen.

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